Kompetente Beratung . Persönliche Betreuung . Umfassender Service

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Durch meine Spezialisierung auf die Bereiche Familienrecht und Erbrecht und meine Ausbildung als Mediatorin können Sie sicher sein, die stets aktuell richtige Beratung und eine individuelle Betreuung zu erhalten. 

Daher arbeite ich bei Bedarf mit Steuerberatern, Notaren und Rechtsanwälten aus anderen Fachgebieten zusammen.

zur Person

Aktuelles

Erhöhung des Selbstbehalts nach der Düsseldorfer Tabelle zum 1.1.15

Zum 01.01.2015 werden die nach der Düsseldorfer Tabelle zu berücksichtigen Selbstbehalte geändert und erhöht.
Daher steigt der notwendige Selbstbehalt gegenüber minderjährigen und privilegiert volljährigen Kindern von € 1.000,00 auf € 1.080,00 für Erwerbstätige und für Nichtwerbstätige von € 800,00 auf € 880,00.
Der angemessene Selbstbehalt gegenüber minderjährigen und privilegiert volljähringen Kindern steigt auf € 1.300,00. Ebenso steigt der Selbstbehalt auf € 1.300,00 gegenüber nicht privilegiert volljährigen Kindern.
Gegenüber dem getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten sowie auch gegenüber der Mutter/dem Vater eines nichtehelichen Kinde erhöht sich der zu berücksichtigende Selbstbehalt auf € 1.200,00.
Beim zu zahlenden Elternunterhalt ist ein Selbstbehalt in Höhe von € 1.800 zu berücksichtigen.
In Bezug auf die Höhe des Unterhalts wird es zunächst keine Veränderungen geben. Die Änderungen richten sich jeweils nach der Anhebung des Kinderfreibetrages durch das Bundesfinanzministerium. Mit einer Anhebung ist im Laufe des Jahres zu rechnen. Erst dann kann auch eine Erhöhnung der Unterhaltsbeträge erfolgen.

Kein alleiniges Sorgerecht bei Kommunikationsproblemen

Das OLG Hamm stellt in seiner Entscheidung vom 23.07.2013 klar, dass Kommunikationsprobleme zwischen den Eltern keinen Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts rechtfertigen. Wichtig für eine solche Entscheidung sei nämlich ausschließlich das Kindeswohl und nicht die persönlichen Defizite zwischen den Eltern. Diesen sei es durchaus zuzumuten, sich über sorgerechtsrelevante Fragen auszutauschen.  (Beschluss vom 23.07.2013 - Az.: 2 UF 39/13)

Änderung der Düsseldorfer Tabelle 2013

Zum Janur 2013 wir die Düsseldorder Tabelle geändert. Dadurch erhöht sich der notwendige Selbstbehalt von Erwerbstätigen, die gegenüber Kindern bis zum 21. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind auf 1.000,00 Euro monatlich. Für nicht erwerbstätige Unterhaltspflichtige wird der Selbstbehalt auf 800,00 Euro angehoben.
Auch die Selbstbehalte gegenüber Ehegatten, Mutter oder Vater eines nichtehlichen Kindes, volljährigen Kindern oder Eltern erhöhen sich ab 2013.
Bei der Höhe des Kindesunterhalts gibt es keine Änderungen.

Barunterhaltspflichtige Elternteil ist bei der Bemessung des Betreungsunterhalts heranzuziehen

In seiner Entscheidung vom 01.06.2011 stellt der Bundesgerichtshof noch einmal klar, dass das Abstellen auf ein Altersphasenmodell bei der Frage der Verlängerung des Betreuungsunterhalts aus kindbezogenen Gründen den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht wird.
Zudem führt er aus, auch der barunterhaltspflichtige Elternteil für die Betreuung des gemeinsamen Kindes in Betracht zu ziehen ist. Voraussetzung ist, dass dieser die Betreuung ernsthaft und verlässlich anbietet. Dabei müssen allerdings rein unterhaltsrechtliche Erwägungen hinter dem Kindeswohl zurücktreten.
(BGH, Urteil vom 1. Juni 2011 - XII ZR 45/09)

Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte unverheirateter Väter

Es verletzt das Elternrecht des Vaters eines nichtehelichen Kindes aus Art. 6 Abs. 2 GG, dass er ohne Zustimmung der Mutter generell von der Sorgetragung für sein Kind ausgeschlossen ist und nicht gerichtlich überprüfen lassen kann, ob es aus Gründen des Kindeswohls angezeigt ist, ihm zusammen mit der Mutter die Sorge für sein Kind einzuräumen oder ihm anstelle der Mutter die Alleinsorge für das Kind zu übertragen.  (BverfG - 1 BvR 420/09 -)

Herabsetzung des Unterhalts bei neuer Ehe

Der Bundesgerichtshofs hat mit Urteil vom 18.11.2009 entschieden, dass der Ehemann von seiner geschiedenen Ehefrau die Herabsetzung des Unterhalts dann verlangen kann, wenn er wieder geheiratet hat und nun auch der neuen Ehefrau gegenüber unterhaltspflichtig ist. Dabei bestimmt sich die Frage, in welchem Umfang er gegenüber der neuen Ehefrau unterhaltspflichtig ist, nicht nach der frei wählbaren Rollenverteilung innerhalb der neuen Ehe, sondern nach den strengeren Maßstäben, wie sie auch für geschiedene Ehegatten gelten.